1. Digitaler Stammtisch: Erstens kommt es anders…

So geht´s…da bereitet man sich auf einen Abend vor, erstellt einen Impulsvortrag zum Thema „Smart Shopper im Weihnachtsrausch“, schleppt Beamer, Flipchart und Moderationskoffer durch die Stadt und dann wird einfach 3 Stunden durchdiskutiert…

Wenn ich ehrlich bin, dann haben wir uns das ganz genau so gewünscht. Nicht erwartet, aber erhofft. Immerhin war das unser erster „Digitaler Stammtisch“ des Projekts „Smarter Handeln Bocholt (SHB)“ und wir wussten nicht, wie es werden würde. Dass wir um 22 Uhr mit einem Sack voller Netzwerk-Angebote, die Maßnahmen unseres Digitalisierungs-Masterplans unterstützenden und weiterentwickelnden Ideen und Vernetzungen, vielen Vorschlägen und ebensovielen neuen spannenden Fragen wieder heim gingen, zeigte uns, wie sehr die Digitalisierung die TeilnehmerInnen nicht nur beruflich bewegt.
Diese 3 Stunden zusammenzufassen würde noch mehr Stunden an Schreibarbeit bedeuten. Im Mittelpunkt standen die Möglichkeiten der Digitalisierung. Dazu wurde über die Grundlagen gesprochen, die nötig sind, um überhaupt diesen rasanten Wandel mitzumachen. Neben den Herausforderungen, vor denen jeder Einzelne steht, wurde auch auf die Verantwortung der Stadt hingewiesen, die eine passende, sich stetig anpassende Infrastruktur zur Verfügung stellen sollte. Smarte Parksysteme, stadtweites WLAN, zukunftsfähige und sichere Datensysteme, eine moderne Plattform für alle städtischen Angebote und eine Vernetzung aller städtischen Digitalisierungstreiber waren genannte Vorschläge. Zwar können wir als „Smarter Handeln Bocholt“-Projekt nur unser Netzwerk, unser Projekt weiter ausbauen, aber einige der Impusle werden wir natürlich in Vernetzungsgespräche aktiv übernehmen, oder die Interessierten direkt miteinander vernetzen. Und wir können darauf achten, dass Energien gebündelt werden. Das war ein oft gehörter Wunsch.

Alles das entbindet natürlich den Einzelhandel nicht davon eigene Digitalisierungsstrategien (Beispiel: E-Paper „Auf dem Weg zur digitalen Strategie“ der Braunschweigischen Stiftung) zu entwickeln. Individuell und als Netzwerk. Hier waren die Vorschläge der regionalen Kommunikationsprofis sehr Willkommen, mit regelmässigen Workshops für einen konstanten Wissentransfer zu sorgen, der Möglichkeiten und vorhandene Angebote vermittelt. Parallel dazu werden, wie besprochen, konkrete Arbeitsgruppen zu den SHB-Maßnahmen „PRIMA – ein datensicheres und sinnvolles Amazon-Prime für eine Stadt“ und „Daten – Sicherheit, Schutz, Analyse und nachhaltiger Einsatz“ ab Januar angegangen. Zusätzlich werden wir als SHB vermehrt den „weiten Blick“ auf die Digitalsierung im Auge behalten und Workshops zur städtischen Digitalsierung, Grundlagen von Kommunikation und Marketing im real-digitalern Erlebnisraum einer Stadt, einer Gesellschaft an die Projektpartner vermitteln, uns regional/national/international weiter vernetzen, lernen, verstehen und hoffen, dass wir noch viele solcher diskussionsfreudiger Stammtische erleben werden.

Es grüsst, Frank Tentler

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